Der Engländer Gary McKinnon ist über viele Jahre in Rechner des US-Verteidigungsministeriums eingedrungen. Nach eigenen Angaben suchte er Informationen über UFOs. Ihm droht nun die Auslieferung an die USA und eine Anklage wegen Terrorismus. Dies könnte zu lebenslanger Haft oder zu ungewollten Ferien im idyllischen Guantanamo Bay führen. McKinnon war bereits 2002 festgenommen worden. Er hatte jedoch einen Prozess gegen seine Auslieferung angestrengt, der jetzt negativ beschieden wurde.
Während seiner Hacking-Attacken, die er damals noch mit einem 56K Modem! durchführte, hatte er Zugriff auf zahlreiche Computer der US-Army, der Navy, des Pentagons und der NASA. Dort hinterlies der 44jährige die Botschaft “your security is really crap”. Es war, wie er mitteilte, nicht sonderlich kompliziert, Zugang zu den geheimen Daten zu bekommen. Er hackte sich über einen Zeitraum von sieben Jahren immer wieder in die Netzwerke der Regierungsorganisationen. Von einem Computer im Haus der Tante seiner Freundin, oft stoned von dem Genuss von Cannabis, war er oft von Paranoia ergriffen, wenn seine Verbindung plötzlich abbrach, weil er ausversehen einen Cursor auf dem Monitor irgendeines NASA-Wissenschaftlers zu grundlosen Bewegungen veranlasst hatte. Nur einmal, so äußert er sich in einem Interview mit “The Guardian”, habe er vielleicht ausversehen etwas auf den Rechnern gelöscht.
Gary der sich selber nicht für einen besonders brillianten Hacker hält, sagte, er sei niemals allein auf den Rechnern gewesen: “Wenn du einmal im Netzwerk bist, kannst du einen Befehl ausführen NetStat – Netzwerkstatus. Du bekommst dann alle Verbindungen die zu der Machine bestehen angezeigt. Jede Nacht während der sieben Jahre die ich dies tat, waren eingehackte Besucher aus Dänemark, Italien, Deutschland, Türkei, Thailand etc. auf den Rechnern unterwegs”
Und, fragt man sich natürlich, was hat McKinnon auf den Rechnern entdecken können? - “Ich fand eine Liste von Offiziers Namen unter der Überschrift “Non-Terrestrial Officers” (Außerirdische Offiziere)”. Er glaubt, dass es sich hier nicht um kleine grüne Männchen handeln muss, sondern um Kommandanten von geheimen ausserirdisch stationierten Raumschiffen der NASA. “Ich fand eine Liste von “Fleet to Fleet transfers” und eine Liste von Schiffsnamen. Ich habe es überprüft, dies waren keine Navy-Schiffe! Was ich sah lies mich glauben, sie hätten eine Art geheimes Raumschiff am Start”. An die Namen der Schiffe kann er sich nicht erinnern: “Ich rauchte damals eine Menge Dope, das ist nicht gut für den Intellekt”. Weiter ist er der Auffassung, eindeutige Hinweise dafür gefunden zu haben, dass die USA bereits über Antischwerkraft-Technology verfügen.
Im Novemer 2002 flog Gary auf. “Ich war etwas nachlässig geworden, auch ein wenig megalomanisch: ich fing an mit den Leuten, die ich gehackt hatte, zu sprechen. Ich schrieb ihnen instant messages mit WordPad. So was wie ‘secret Government is blah blah blah’”. Am Ende ging er hoch, weil er sich ein Hacking Programm namens Remotely Anywhere runtergeladen hatte und dabei seine reale Email-Adresse benutzt hatte!
Bleibt zu hoffen, dass der sympathische Gary glimpflich davon kommt!

Hier geht es zur Free Gary McKinnon-Seite

- Interview mit Gary (Englisch)
- BBC Radio interview with Gary McKinnon

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Comments

This entry was posted on Freitag, August 1st, 2008 at 03:11 and is filed under Aliens, Cannabis, Mixed. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

4 Comments so far


  1. eluci on August 17, 2008 15:29

  2. eluci on August 17, 2008 15:34

    we come in peace

  3. Laysslave on Mai 17, 2009 19:51

    “diese Schiffe waren garantiert keine Navy Schiffe” und im nächsten Satz,: Er könne sich an die Namen nicht mehr erinnern. Das passt nicht zusammen, ja, es widerspricht sich. Ist auch nicht mit Dope zu erklären, denn wie hat er denn festgestellt, dass es keine Navy Schiffe waren. Da muss er den Namen geprüft haben. Sowas vergisst man nicht.
    Also schöne Story, aber frei erfunden.

  4. Steph on Januar 11, 2011 12:12

    Meiner Meinung nach ebenfalls frei erfunden, liest sich aber gut….

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